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Die Tibet Initiative engagiert sich seit der Gründung im Jahr 1989 für
die Selbstbestimmung des tibetischen Volkes.
Seit dem Einfall der chinesischen Volksbefreiungsarmee im Jahre 1949
wird der ehemals unabhängige Staat Tibet von China gewaltsam
unterdrückt.
Die Chinesen zerstörten fast alle Klöster und kulturellen Güter.
Tibets geistige Elite, vor allem buddhistische Lehrer wurden getötet,
verhaftet oder zur Flucht gezwungen.
Im März 1959 erhob sich die Bevölkerung gegen die Invasoren um ihr
Oberhaupt, den Dalai Lama zu schützen. Der Aufstand wurde brutal und
erbarmungslos niedergeschlagen.
Tausende von Tibetern starben und der Dalai Lama musste fliehen. Seitdem
lebt er in Dharamsala/Indien. Bis heute flüchten jedes Jahr etwa 2.500
Tibeter - darunter viele Kinder - zu ihm ins Exil.
Die Chinesen unterdrücken das tibetische Volk bis heute. Repressalien und
Menschenrechts- verletzungen sind an der Tagesordnung. Viele Tibeter
sitzen in sogenannten Umerziehungslagern in denen sie gefoltert werden.
Eine ganze Kultur steht vor dem Sterben. Das Bild des Dalai Lamas
aufzuhängen ist unter Strafe verboten. Denunzierungen und willkürliche
Verhaftungen sind an der Tagesordnung.
Menschenrechte, Presse- und Meinungsfreiheit existiert für die Tibeter
nicht. Für gewaltlosen Widerstand werden Todesurteile verhängt.
Die Massenansiedelung von Chinesen, Umweltzerstörung und umfassende
Benachteiligung in Bildung und Gesellschaft gefährden das Überleben
des tibetischen Volkes. |